Kirche bringt Menschen zusammen – in der «Langen Nacht der Kirchen» einmal anders. Im Kanton Luzern gestalten am Freitag, 23. Mai, über 70 Pfarreien und Kirchgemeinden ein entsprechendes Programm bis in die Morgenstunden. Die «Lange Nacht» findet in 18 Kantonen statt.
Medienmitteilung vom 7. Mai 2025
Es gibt etwa die «WunderBar» in Dagmersellen, «Soulfood und Sound» in Reiden, Rothenburg lüftet «Orgelgeheimnisse» und in Zell oder Sursee schliesslich dauert die Nacht bis in den Morgen – mit Zelten auf der Kirchenwiese und einer Morgenexkursion mit Vogelgezwitscher. Fünf von gegen 150 Angeboten, mit denen die Kirchen an diesem Maiabend zu sich einladen. Sie öffnen ihre Türen, haben ein buntes Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt und feiern mit dem Publikum, was die Kirchen ausmacht: Gemeinschaft und Gastfreundschaft, Kultur und Spiritualität. Die Kirchen geben auch Einblick, wie sie sich in die Gesellschaft einbringen. Sie stellen soziale und karitative Projekte vor, bieten Oasen der Sinnsuche und ermöglichen den Austausch von Meinungen und Erfahrungen. Vielerorts werden zudem Orte, die sonst nicht zugänglich sind, für die Besuchenden geöffnet; Kirchtürme und Estriche etwa. Und natürlich ist für Speis und Trank gesorgt.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos und auf langenachtderkirchen.ch/luzern aufgeschaltet.
Schon in 18 Kantonen
Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine grosse internationale Erlebnisnacht, die am 23. Mai in 18 Kantonen stattfindet. Die Idee entstand 2005 in Österreich und kam 2016 in die Schweiz. Seither findet die «Lange Nacht» – mit einem Pandemie-Unterbruch – alle zwei Jahre statt. Der Kanton Luzern macht nach 2023 zum zweiten Mal mit. Rund 9000 Besucher:innen nahmen damals an den Veranstaltungen teil. Diesmal beteiligen sich gut 70 Kirchgemeinden, Pastoralräume und Pfarreien der katholischen, reformierten und christkatholischen Kirche sowie eine Freikirche an der «Langen Nacht».
Gesamtschweizerisch gibt es über 1000 Veranstaltungsorte, an denen die Kirchen zum Verweilen und Geniessen einladen, zum Still-werden und zum Gespräch. Die «Lange Nacht der Kirchen» wird damit immer grösser. Zu den bisherigen Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Graubünden, Jura, Luzern, Solothurn, Thurgau, Zug und Zürich stossen neu Genf, Neuenburg, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen und Uri.
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