Was hat mich durch die Coronazeit getragen? Am Philosophieabend der Behindertenseelsorge war das eine der Fragen. Und kam Gutes vom Grill auf den Tisch.
Am Donnerstag, 25. Juni, kamen sechs Frauen und Männer zum Philosophieabend für Menschen mit einer körperlichen Behinderung zusammen. Seit dem Corona-Lockdown war dies das erste Angebot der Behindertenseelsorge der katholischen Landeskirche, das wieder besucht werden konnte. Es war gleichzeitig die Gelegenheit, die neue Rollstuhlrampe einzuweihen, die auf den Balkon des Hauses am Abendweg 1 in Luzern führt.
Die Teilnehmenden erzählten sich gegenseitig, was sie in der Coronazeit getragen hatte und welche Geschichten, Weisheiten oder philosophischen Gedanken ihnen in dieser Zeit hilfreich waren. Dazu sang die Runde einige Lieder und genoss Köstlichkeiten vom Feuergrill, der auf dem Balkon angezündet wurde.
Für alle war zu vorgerückter Stunde klar, dass dies nicht der letzte «Philosophieabend mit Bräteln» war, den sie genossen hatten. Das Beisammensein und Austauschen über wichtige Lebensfragen tut Menschen mit und ohne Behinderung gut und wird in dieser oder ähnlicher Form sicher nächstens wiederholt.

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