Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche im Kanton Luzern bieten einen ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst an. Er wird am Mittwoch, 25. Dezember, um 10 Uhr auf Tele1 ausgestrahlt – mit Übersetzung in Gebärdensprache für Menschen mit einer Hörbehinderung.
Medienmitteilung vom 16. Dezember 2024
Die drei Landeskirchen im Kanton Luzern bieten mit dem ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst einen ergänzenden digitalen Zugang, um die Geburt Jesus zu feiern. Den diesjährigen Gottesdienst aus der reformierten Markuskirche Vitznau gestalten Michael Brauchart (Gemeinde- und Pastoralraumleiter der Luzerner Seepfarreien Greppen-Weggis-Vitznau), Michel Müller (Pfarrer Reformierte Kirche Rigi Südseite) und Adrian Suter (Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern). Die musikalische Verantwortung tragen Matthias Kunz (Musikalischer Leiter desProjektchors «am see singen») und Sofia Korsakova (Organistin der Markuskirche).
Gemeinsam gehen Michael Brauchart, Michel Müller und Adrian Suter auf den Bergrutsch vom Juni dieses Jahres an der Rigiflanke ein: Die Existenz der Bevölkerung ist bedroht und teilweise wurden diese zerstört. Menschen waren gezwungen, für unbestimmte Zeit wegzugehen. Dies setzen die drei in den Kontext der Weihnachtsgeschichte.
In Gebärdensprache übersetzt
Für schwerhörige und gehörlose Menschen übersetzt Agnes Zwyssig den Gottesdienst in Gebärdensprache.
Kollekte für Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und Entlassene
Die ökumenische Weihnachts-Kollekte geht an den Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und Entlassene. Dieser Fonds ist eine 1981 gegründete Stiftung, die mit finanziellen Beiträgen die Wiedereingliederung während des Gefängnisaufenthalts oder danach unterstützt. Ebenso hilft sie Familien, die in Not geraten. Die Stiftung unterstützt auch die Arbeit der Gefängnisseelsorge.

Spendenkonto: CH15 0077 8157 7774 2200 4 oder via TWINT mit Stichwort Weihnachten über diesen QR-Code
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