Notfallseelsorgende und Care Givers sind bei Suizid, ausserordentlichen Todesfällen oder schweren Verkehrsunfällen im Einsatz. Sie begleiten Angehörige, unverletzte Beteiligte, Zeugen oder beim Überbringen von Todesnachrichten. 2025 waren sie im Kanton Luzern bei 117 Ereignissen und während 985 Stunden im Einsatz.

Medienmitteilung vom 3. März 2026

Im Kanton Luzern sind täglich zwei Notfallseelsorgende und Care Givers auf Pikett. Aufgeboten werden sie vom Rettungsdienst 144, von der Polizei oder der Feuerwehr. «Erfolgt ein Aufgebot, so sind wir in der Regel innerhalb von 45 Minuten am Einsatzort», erklärt Christoph Beeler-Longobardi, Co-Leiter ökumenische Notfallseelsorge/Care-Team Kanton Luzern. Im Jahr 2025 standen die Teammitglieder bei 117 Ereignissen im Einsatz (Vorjahr 97) und leisteten während 985 Stunden (Vorjahr rund 980) psychologische und seelsorgerliche Unterstützung. «Bei einem schlimmen Vorfall zieht es Angehörigen und Beteiligten den Boden unter den Füssen weg. Unsere Aufgabe ist es, Ereignisse, Gefühle und Handlungen in eine chronologische Reihenfolge zu bringen, um dadurch wieder handlungsfähig zu werden», so Beeler-Longobardi.

Erstmals über 100 Einsätze

Im Jahr 2025 waren die Teams bei mehr als 117 Ereignissen präsent. «Im Vergleich der letzten Jahre ist dies die mit Abstand höchste Zahl», sagt Christoph Beeler-Longobardi. Am häufigsten gerufen wurden Notfallseelsorgende und Care Givers bei ausserordentlichen Todesfällen. Das sind beispielsweise plötzliches Herzversagen in der Öffentlichkeit oder zuhause. Die Zahl solcher Ereignisse stieg auf 37 (Vorjahr 35). Zugenommen haben weiter die Präsenz bei 29 suizidalen Ereignissen (Vorjahr 23).

Weiterbildung und Training

Schwerpunkt der Ausbildung bildete im Jahr 2025 eine grosse Übung: 60 Figuranten und 50 Care Giver haben dazu in Ruswil an einem fiktiven Ereignis während eines Gottesdienstes teilgenommen. Es ging dabei um die Zusammenarbeit innerhalb des Teams sowie mit Polizei und betroffenen Institutionen wie Kirchgemeinde, Pfarrei, Alterszentrum und Schule. Krisenkonzepte konnten so aufeinander abgestimmt werden.

Zusammenarbeit von Kirchen und Kanton

Trägerin des Angebots sind die katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche gemeinsam mit dem Kanton Luzern. Die Leitung des Teams teilen sich Christoph Beeler-Longobardi und Franziska Tschupp in einem Pensum von insgesamt 40 Prozent. Rund 40 Care Givers und Notfallseelsorgende sind im Team.

Tschupp hat die Stelle als Co-Leiterin im Rahmen eines 25-Prozent-Pensums per Anfang Jahr 2026 angetreten. Während den ersten beiden Monaten hat sie sich eingearbeitet und das Team kennengelernt. Tschupp löste Thomas Seitz ab, der die Notfallseelsorge/Care Team während 15 Jahren mitgeleitet hatte.

Christoph Beeler-Longobardi und Franziska Tschupp leiten seit Anfang 2026 die ökumenische Notfallseelsorge/Care-Team Kanton Luzern gemeinsam. | © Roberto Conciatori
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Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche im Kanton Luzern bieten einen ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst an, der am Mittwoch, 25. Dezember, um 10 Uhr auf Tele1 ausgestrahlt wir– mit Übersetzung in Gebärdensprache. Dies ist die letzte solche Produktion. Die Landeskirchen hatten damit 2020 während der Pandemie begonnen.

Medienmitteilung vom 9. Dezember 2025

Die drei Landeskirchen im Kanton Luzern bieten mit dem ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst einen ergänzenden digitalen Zugang, um die Geburt Jesus zu feiern. Den diesjährigen und letzten Gottesdienst in diesem Format aus der Franziskanerkirche in der Stadt Luzern gestalten: Winfried Bader (Christkatholischer Theologe), Gudrun Dötsch (Pfarreileiterin St. Maria zu Franziskanern), Ulrike Grosch (Leiterin Franziskanerchor Luzern), Freddie James (Organist) und Claudia Speiser (Pfarrerin Reformierte Kirche Emmen-Rothenburg).

Gemeinsam im ganzen Kanton Luzern

Der Fernsehgottesdienst war mit der Coronapandemie Mitte März 2020 zunächst eine sofortige Notlösung für Ostern. Innerhalb von drei Wochen produzierten die Landeskirchen zusammen mit Tele1 zwei Formate, um eine Osterfeier zuhause zu ermöglichen. Damals gab es im Anschluss an die Fernsehgottesdienste jeweils eine Telefonhotline für Seelsorge. Auf diese gingen viele Anrufe ein, wobei sich viele bedankten und damit für weitere Produktionen motivierten. Die Besuchszahlen an Weihnachten lagen jeweils bei 8’000 bis 20’000 Zuschauenden. Die Mitwirkenden und die Standorte wechselten jährlich im gesamten Kanton Luzern.

In Gebärdensprache übersetzt

Für schwerhörige und gehörlose Menschen übersetzt Agnes Zwyssig den Gottesdienst am 25. Dezember um 10 Uhr im Regionalfernsehen Tele1 in Gebärdensprache.

Kollekte zugunsten Paradiesgässli

Die diesjährige ökumenische Weihnachtskollekte geht an das Paradiesgässli des Vereins kirchliche Gassenarbeit. Das Paradiesgässli ist eine Anlaufstelle für Familien, die von Sucht und Armut betroffen sind. Mütter und Väter mit Suchtproblemen erhalten Beratung. Spendenkonto CH15 0077 8157 7774 2200 4 oder via TWINT mit Stichwort Weihnachten unter kirchen-kanton-luzern.ch.

Spendenkonto CH15 0077 8157 7774 2200 4 oder via TWINT mit Stichwort Weihnachten unter kirchen-kanton-luzern.ch.

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Medienmitteilung vom 13. Oktober 2025

Franziska Tschupp wird neue Co-Leiterin der Organisation Notfallseelsorge/Care Team Kanton Luzern. Sie übernimmt diese Aufgabe ab 1. Januar 2026 zusammen mit Christoph Beeler, seit elf Jahren Co-Leiter.

Notfallseelsorgende und Care Givers sind bei Suizid, ausserordentlichen Todesfällen, schweren Verkehrsunfällen und sonstigen Unglücksfällen im Einsatz. Sie begleiten Angehörige, unverletzte Beteiligte, Zeugen oder beim Überbringen von Todesnachrichten. 2024 waren sie im Kanton Luzern bei 98 Ereignissen und während 980 Stunden im Einsatz. Täglich sind zwei Notfallseelsorgende und Care Givers auf Pikett.

Franziska Tschupps Vorgänger Thomas Seitz war während 25 Jahren für die Notfallseelsorge/Care Team tätig, davon 16 Jahre in der Leitung; nun hört er altershalber auf. Die Leitung ist ein 40-Prozent-Pensum; Franziska Tschupp hat davon 25 Prozent. Sie bringt viel Wissen und Erfahrung in die Organisation. Die Betriebsökonomin, Projektmanagerin und Mediatorin ist in der Stiftung Rütimattli in Sachseln für die Hauswirtschaft und die Hauswartung/Liegenschaftsverwaltung zuständig. Das Rütimattli ist eine Einrichtung, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger, mehrfacher oder psychischer Beeinträchtigung begleitet. Die Aufgabe dort behält Franziska Tschupp bei. Weiterhin engagiert sie sich auch als Teamleaderin bei Carelink, einer schweizweiten Organisation mit rund 350 Freiwilligen, die Betroffene von Krisensituationen betreuen.

Dieser Hintergrund motiviert sie für ihre neue Aufgabe. Die Freiwilligen von Notfallseelsorge/Care Team leisteten eine wertvolle Aufgabe für die Gesellschaft, sagt Tschupp. Als Führungsperson wolle sie die Rahmenbedingungen dafür schaffen, damit das Team seine Arbeit optimal erfüllen könne. Wichtig sei ihr dabei, Bewährtes zu bewahren und gemeinsam sorgsam weiterzuentwickeln. Franziska Tschupp (50) ist verheiratet, Mutter einer Tochter und eines Sohnes und lebt mit ihrer Familie in Eschenbach.

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Landeskirchen, Islamische Gemeinde und Kanton Luzern stellen dieses Jahr ihre Aktion zum Bettag unter das Motto Hoffnung. Es geht ihnen um Stärkung und Verbindung.

Die Absender rufen dazu auf den Blick auf das zu richten, was uns selbst und die Mitmenschen stärkt. «Wer Hoffnung wagt, glaubt an das Gute und sieht den Schimmer am Horizont», heisst es im Begleittext. Im Wortlaut:

Hoffnung wächst, wo Menschen einander zuhören, füreinander da sind und gemeinsam nach Verbindendem suchen. Wenn Menschen ihre Hoffnung teilen und sie einander schenken. Wenn sie gemeinsam Hoffnung schöpfen.

Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag richten wir den Blick auf das, was uns selbst und die Mitmenschen stärkt. Wer Hoffnung wagt, glaubt an das Gute und sieht den Schimmer am Horizont.

Plakate vor den Kirchen und Spots in den Bussen weisen auf die Aktion zum Bettag hin. Pfarreien, Kirchgemeinden und Religionsgemeinschaften nehmen das Thema jeweils für die Gestaltung ihrer Feiern zum Bettag auf. Oft sind diese ökumenisch oder interreligiös.

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Gemeinsam den Dialog fördern

«Hoffnung» ist eine Aktion der Luzerner Landeskirchen, der Islamischen Gemeinde Luzern und des Kantons Luzern zum Bettag 2025. Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag wird seit 1848 in allen Kantonen jeweils am dritten Sonntag im September gefeiert. Es ist ein staatlicher Feiertag.

Seit 2009 treten die Beteiligten auf diesen Tag hin gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie wollen damit einen Beitrag zum Zusammenhalt in der Bevölkerung leisten. Der Wandel in vielen Bereichen fordert die Gesellschaft heraus: mit Fragen zur Solidarität zwischen den Generationen, zu den unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnissen sowie zur Vielfalt von Lebenskonzepten.

Die Kirchen machten sich am Freitagabend (23. Mai 2025) in der Schweiz zum Erlebnis. Auch im Kanton Luzern: Über 70 Pfarreien und Kirchgemeinden luden ein und gestalteten ein lebendiges Programm für alle Generationen. Rund 3000 Personen nahmen teil.

Medienmitteilung vom 24. Mai 2025

Das Orgelgeheimnis ergründen, den Kirchturm ersteigen, ums Feuer sitzen, Tanzschritte erproben, in den Sternenhimmel gucken, Musik geniessen, in der Kirche übernachten – all das und mehr gehörte zur «Langen Nacht der Kirchen» 2025.

«Wir waren von der grossen Besucherzahl – etwa 300 – völlig überrascht», sagt etwa Romeo Zanini vom (katholischen) Pastoralraum Emmen-Rothenburg. Zanini hebt die Durchmischung des Publikums hervor: «Vom Kleinkind bis zur ältesten Generation: Es wurde miteinander gefeiert.» Barbara Ingold, reformierte Pfarrerin in Reiden, spricht von einem «gelungenen, farbenfrohen Anlass, bei dem sich Menschen aus verschiedenen Kulturen trafen und kulinarische Entdeckungen aus aller Welt machen konnten». Und: «Es konnten gute Kontakte geknüpft werden.» Das bestätigt Klara Porsch vom Pastoralraum Region Werthenstein: Ihr fiel zudem auf, dass über die Pfarreigrenzen hinweg Angebote besucht worden seien.

150 Veranstaltungen, 3000 Besuchende

Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine grosse Erlebnisnacht, die am Freitag, 23. Mai 2025, zum fünften Mal in der Schweiz und zum zweiten Mal im Kanton Luzern stattfand. 18 Kantone machten diesmal mit, fast ausnahmslos ökumenisch und sieben mehr als vor zwei Jahren. Im Kanton Luzern, getragen von den drei Landeskirchen (katholisch, reformiert, christkatholisch), besuchten etwa 3000 Personen die rund 150 Angebote. Was alle etwa 70 Orte verband: Die Türen standen offen, die Angebote waren kostenlos, und überall begegneten sich Menschen in einer Atmosphäre von Wertschätzung und Offenheit. Möglich wurde dies auch dank des Engagements unzähliger Freiwilliger.

Die nächste Lange Nacht der Kirchen findet am Freitag, 4. Juni 2027, statt.

Zum Wohl! An der Cocktailbar des Jugendkirche-Teams der reformierten Kirche Willisau. | © Roberto Conciatori
Stärkung zu vorgerückter Stunde: Im «Lustgärtli» der katholischen Kirche Willisau offerierte die Jubla Würste vom Feuer. | © Roberto Conciatori
Einmal selbst in die Orgeltasten greifen: Organistin Daniela Erni machte das in der reformierten Kirche Reiden möglich. | © Roberto Conciatori
Dsa macht Eindruck: In Reiden führte Pfarrer Ulf Becker (links) in den Turm der reformierten Kirche. | © Roberto Conciatori
Ins unendliche All schauen: Der Sternenhimmel an der Kirchendecke, dazu Musik – ein nächtliches Erlebnis in der kathlolischen Kirche Malters. | © Roberto Conciatori
Am Graffiti-Workshop mit Sprayer Rayo bei der reformierten Kirche Gerliswil in Emmen. | © Emanuel Ammon
Eine Tanzdarbietung in der Reformierten Kirche Emmen-Rothenburg . | © Emanuel Ammon
Die Peterskapelle in Luzern für einmal in anderem Licht: an der Aufmischbar wurden Drinks serviert und es gab viel Gesprächsstoff. | © Emanuel Ammon
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Bilder in Druckauflösung

Die sechs ersten Bilder dieser Galerie können hier in Druckauflösung heruntergeladen werden (auf Link klicken, rechte Maustaste, «Bild speichern unter»). Alle Bilder: Roberto Conciatori

Kirche bringt Menschen zusammen – in der «Langen Nacht der Kirchen» einmal anders. Im Kanton Luzern gestalten am Freitag, 23. Mai, über 70 Pfarreien und Kirchgemeinden ein entsprechendes Programm bis in die Morgenstunden. Die «Lange Nacht» findet in 18 Kantonen statt.

Medienmitteilung vom 7. Mai 2025

Es gibt etwa die «WunderBar» in Dagmersellen, «Soulfood und Sound» in Reiden, Rothenburg lüftet «Orgelgeheimnisse» und in Zell oder Sursee schliesslich dauert die Nacht bis in den Morgen – mit Zelten auf der Kirchenwiese und einer Morgenexkursion mit Vogelgezwitscher. Fünf von gegen 150 Angeboten, mit denen die Kirchen an diesem Maiabend zu sich einladen. Sie öffnen ihre Türen, haben ein buntes Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt und feiern mit dem Publikum, was die Kirchen ausmacht: Gemeinschaft und Gastfreundschaft, Kultur und Spiritualität. Die Kirchen geben auch Einblick, wie sie sich in die Gesellschaft einbringen. Sie stellen soziale und karitative Projekte vor, bieten Oasen der Sinnsuche und ermöglichen den Austausch von Meinungen und Erfahrungen. Vielerorts werden zudem Orte, die sonst nicht zugänglich sind, für die Besuchenden geöffnet; Kirchtürme und Estriche etwa. Und natürlich ist für Speis und Trank gesorgt.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos und auf langenachtderkirchen.ch/luzern aufgeschaltet.

Schon in 18 Kantonen

Die «Lange Nacht der Kirchen» ist eine grosse internationale Erlebnisnacht, die am 23. Mai in 18 Kantonen stattfindet. Die Idee entstand 2005 in Österreich und kam 2016 in die Schweiz. Seither findet die «Lange Nacht» – mit einem Pandemie-Unterbruch – alle zwei Jahre statt. Der Kanton Luzern macht nach 2023 zum zweiten Mal mit. Rund 9000 Besucher:innen nahmen damals an den Veranstaltungen teil. Diesmal beteiligen sich gut 70 Kirchgemeinden, Pastoralräume und Pfarreien der katholischen, reformierten und christkatholischen Kirche sowie eine Freikirche an der «Langen Nacht».

Gesamtschweizerisch gibt es über 1000 Veranstaltungsorte, an denen die Kirchen zum Verweilen und Geniessen einladen, zum Still-werden und zum Gespräch. Die «Lange Nacht der Kirchen» wird damit immer grösser. Zu den bisherigen Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Graubünden, Jura, Luzern, Solothurn, Thurgau, Zug und Zürich stossen neu Genf, Neuenburg, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen und Uri.

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Bilder in Druckauflösung

Das hier gezeigt Bild und drei weitere, alle an der «Langen Nacht der Kirchen» vom 2. Juni 2023 entstanden, können hier in Druckaflösung heruntergeladen werden (auf Link klicken, rechte Maustaste, «Bild speichern unter»):

  • Römerswil, Fackelzug (Bild Nique Nager)
  • Hitzkirch, Bräteln am Feuer (Bild Nique Nager)
  • Zell, Zelten (Bild Yvonne Tirinzoni)
  • Dagmersellen, in der dicht besetzten Kirche (Bild Matthias Bühler)

 

Den ökumenischen Gottesdienst an der LUGA vom 4. Mai gestalten Adrian Bolzern und Claudia Speiser. Ein Jodlerdoppelquartett begleitet die Feier. Und ein Bauchredner sorgt für Lacher.

Wann haben Sie das letzte Mal gelacht? Und: Kann Humor ein verbindender Türöffner sein? Der ökumenische LUGA-Gottesdienst lädt die Teilnehmenden dazu ein, sich in einer ebendigen und offenen Atmosphäre mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Mit Geschichten aus dem Alltag, geistlichen Impulsen und einer Prise Leichtigkeit wird gemeinsam erkundet, welche Rolle Humor im Glauben, in der Gemeinschaft und im Miteinander spielt. Denn ein Lächeln kann Brücken bauen, Herzen öffnen und vielleicht sogar einen neuen Blick auf das Leben schenken.

Der katholische Circus-Markthändler-Schaustellerseelsorger Adrian Bolzern und die reformierte Pfarrerin Claudia Speiser gestalteten den Gottesdienst. Musikalisch umrahmt diesen das Jodlerdoppelquartett Sportfreunde Luzern. Für besondere Momente voller Witz und Charme sorgt Marco Knittel – einer der besten Bauchredner des Landes. Mit seinem frechen Pinguin Rudi, dem neugierigen Hasen Frederik und dem eigensinnigen «Pupertier» Lars bringt er nicht nur Puppen zum Sprechen, sondern auch das Publikum zum Lachen. Seine Show ist ein Höhepunkt des Gottesdienstes – und ein wunderbares Beispiel dafür, wie Humor Menschen verbindet und neue Perspektiven öffnet.

  • Ökumenischer Gottesdienst an der LUGA, Sonntag, 4. Mai 2025, 10.15 Uhr, Eventbühne
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Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche im Kanton Luzern haben einen ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst angeboten: Tele1 strahlte diesen am 25. Dezember 2024 aus. Insgesamt haben rund 8’000 Zuschauende live am Fernsehen mitgefeiert.

Die drei Landeskirchen im Kanton Luzern bieten mit dem ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst jeweils einen ergänzenden digitalen Zugang, um die Geburt Jesus zu feiern. Es ist ein Bedürfnis, gemeinsam Hoffnung zu schöpfen, wie die Zahlen zeigen: 8’000 Zuschauende haben beim Gottesdienst aus der reformierten Markuskirche in Vitznau mitgefeiert.

Gestaltet haben diesen Michael Brauchart (Gemeinde- und Pastoralrumleiter der Luzerner Seepfarreien Greppen, Weggis und Vitznau), Sofia Korsakova (Organistin der Markuskirche Vitznau), Michel Müller (Pfarrer Reformierte Kirche Rigi Südseite), Matthias Kunz (Musikalischer Leiter des Projektchors «am see singen») und Adrian Suter (Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern). Für schwerhörige und gehörlose Menschen wurde der Gottesdienst in Gebärdensprache übersetzt.

Die ökumenische Weihnachtskollekte geht an den Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und -entlassene. Dieser Fonds ist eine 1981 gegründete Stiftung, die mit finanziellen Beiträgen die Wiedereingliederung während des Gefängnisaufenthalts oder danach unterstützt. Ebenso hilft sie Familien, die in Not geraten. Insgesamt ist ein Betrag in der Höhe von 1’000 Franken eingegangen. Die Landeskirchen bedanken sich für das Mitfeiern und die Spenden.

Michael Brauchart, Michel Müller und Adrian Suter (von links) gestalteten den Fernseh-Weihnachtsgottesdienst 2024 auf Tele 1.. | © 2024 Dominik Thali
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Die römisch-katholische, die reformierte und die christkatholische Landeskirche im Kanton Luzern bieten einen ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst an. Er wird am Mittwoch, 25. Dezember, um 10 Uhr auf Tele1 ausgestrahlt – mit Übersetzung in Gebärdensprache für Menschen mit einer Hörbehinderung.

Medienmitteilung vom 16. Dezember 2024

Die drei Landeskirchen im Kanton Luzern bieten mit dem ökumenischen Weihnachts-Fernsehgottesdienst einen ergänzenden digitalen Zugang, um die Geburt Jesus zu feiern. Den diesjährigen Gottesdienst aus der reformierten Markuskirche Vitznau gestalten Michael Brauchart (Gemeinde- und Pastoralraumleiter der Luzerner Seepfarreien Greppen-Weggis-Vitznau), Michel Müller (Pfarrer Reformierte Kirche Rigi Südseite) und Adrian Suter (Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern). Die musikalische Verantwortung tragen Matthias Kunz (Musikalischer Leiter desProjektchors «am see singen») und Sofia Korsakova (Organistin der Markuskirche).

Gemeinsam gehen Michael Brauchart, Michel Müller und Adrian Suter auf den Bergrutsch vom Juni dieses Jahres an der Rigiflanke ein: Die Existenz der Bevölkerung ist bedroht und teilweise wurden diese zerstört. Menschen waren gezwungen, für unbestimmte Zeit wegzugehen. Dies setzen die drei in den Kontext der Weihnachtsgeschichte.

In Gebärdensprache übersetzt

Für schwerhörige und gehörlose Menschen übersetzt Agnes Zwyssig den Gottesdienst in Gebärdensprache.

Kollekte für Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und Entlassene

Die ökumenische Weihnachts-Kollekte geht an den Hilfs- und Solidaritätsfonds für Strafgefangene und Entlassene. Dieser Fonds ist eine 1981 gegründete Stiftung, die mit finanziellen Beiträgen die Wiedereingliederung während des Gefängnisaufenthalts oder danach unterstützt. Ebenso hilft sie Familien, die in Not geraten. Die Stiftung unterstützt auch die Arbeit der Gefängnisseelsorge.

Spendenkonto: CH15 0077 8157 7774 2200 4 oder via TWINT mit Stichwort Weihnachten über diesen QR-Code

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Sich mit Herz und Mut mit anderen Meinungen auseinandersetzen: Kirchen, Islamische Gemeinde und Kanton Luzern rufen zum Bettag unter dem Motto «herzwärts» dazu auf, nach innen zu hören.

Medienmitteilung vom 2. September 2024

Ängste und Sorgen begleiteten heute den Alltag vieler, auch schon junger Menschen, heisst es im Aufruf zum Bettag 2024. Die Absender fragen darin, ob es «nicht gar not-wendend» sei, sich «inmitten alternativer Fakten, zunehmender Polarisierung und schmerzlicher Gewalt» herzwärts zu orientieren, den Menschen mit offenem Herzen zu begegnen und sie so wahrzunehmen?

Dies bedinge Offenheit und Toleranz, gegenseitige Achtung und Wertschätzung, Respekt und Solidarität. Und es brauche «beherzten Mut, sich mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen, sie zu reflektieren und so zu einem gemeinsamen Handeln zu finden, das uns heute und in Zukunft Wohlergehen und Frieden ermöglicht». Landeskirchen, Islamische Gemeinde und Kanton Luzern fordern dazu auf, in Selbstverantwortung wie gemeinsamer Verantwortung sich für den Schutz und Erhalt unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen einzusetzen, für unser «Zusammenleben und Wirken in einer Gesellschaft, in der allen Menschen ein gutes Leben möglich ist».

Plakate vor den Kirchen und Spots in den Bussen weisen auch in diesem Jahr auf die Aktion zum Bettag hin. Pfarreien, Kirchgemeinden und Religionsgemeinschaften nehmen diese jeweils für die Gestaltung ihrer Feiern zum Bettag auf. Oft sind diese ökumenisch oder interreligiös.

Kirchen und Kanton gemeinsam seit 2009

Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag wird seit 1848 in allen Kantonen jeweils am dritten Sonntag im September gefeiert. Es ist ein staatlicher Feiertag. Im Kanton Luzern gilt der Bettag als Hoher Feiertag, in einer Reihe mit dem Karfreitag, dem Ostersonntag oder dem Weihnachtstag. Die christkatholische, evangelisch-reformierte und römisch-katholische Landeskirche, die Islamische Gemeinde Luzern und der Kanton treten seit 2009 mit einer gemeinsamen Aktion zum Bettag an die Öffentlichkeit. Die Aktion unter einem jährlich wechselnden Motto soll zum Nachdenken anregen.

Der Bettagsaufruf im Wortlaut

Eine neue Richtung für die Gemeinschaft, den Staat, die Kirchen, für Vereine, Verbände und für die Wirtschaft? Wo fängt HERZwärts an und was, wenn noch viel mehr Menschen diesen Weg begingen? Mit diesem aussergewöhnlichen Wort und Thema lädt der diesjährige Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag zum Denken und Handeln ein.

Frieden, Sicherheit und Wohlergehen sind nicht selbstverständlich. Wir sind mit grossen Herausforderungen konfrontiert, Ängste und Sorgen begleiten den Alltag vieler, auch schon junger Menschen. Ist es inmitten alternativer Fakten, zunehmender Polarisierung und schmerzlicher Gewalt nicht gar not-wendend, uns HERZwärts zu orientieren, den Menschen um uns herum mit offenem HERZen zu begegnen und sie so wahrzunehmen?

Dazu braucht es Offenheit und Toleranz, gegenseitige Achtung und Wertschätzung, Respekt und Solidarität. Und es braucht beHERZten Mut, sich mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen, sie zu reflektieren und so zu einem gemeinsamen Handeln zu finden, das uns heute und in Zukunft Wohlergehen und Frieden ermöglicht.

Gelingt es uns, in Selbstverantwortung auch gemeinsam Verantwortung zu übernehmen? Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensumfeldes, für den Schutz und Erhalt unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen, für unser Zusammenleben und Wirken in einer Gesellschaft, in der allen Menschen ein gutes Leben möglich ist.

Im Grunde unseres HERZens wissen wir darum, und Vieles geschieht, was hoffnungsvoll stimmt und Zuversicht gibt. Möge dieser Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag Anstoss geben, daran weiter zu wirken, an dem Ort, wo wir leben, und mit den Fähigkeiten, die wir in uns tragen. So tasten wir uns vorwärts, seitwärts und auch mal rückwärts – und dabei hoffentlich immer HERZwärts.

  • Katholische Kirche im Kanton Luzern
  • Reformierte Kirche Kanton Luzern
  • Christkatholische Kirchgemeinde Luzern
  • Islamische Gemeinde Luzern
  • Regierungsrat des Kantons Luzern

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Gemeinsame Aktion zum Bettag seit 2009

Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag wird seit 1848 in allen Kantonen jeweils am dritten Sonntag im September gefeiert. Er ist ein staatlicher, über Konfessionsgrenzen reichender Feiertag. Im Kanton Luzern gilt der Bettag als Hoher Feiertag, in einer Reihe mit dem Karfreitag, dem Ostersonntag oder dem Weihnachtstag. Die katholische, reformierte und christkatholische Landeskirche, die Luzerner Regierung und die Islamische Gemeinde Luzern treten seit 2009 mit einer gemeinsamen Aktion zum Bettag an die Öffentlichkeit. Die Aktion unter einem jährlich wechselnden Motto soll zum Nachdenken anregen.